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Angewandte Gerontologie – Bedeutung des Sozialraums für Autonomie und Gesundheit im Alter

Fachtag
im Rahmen des Verbundprojektes „Zukunft Alter: Wissenschaftliche Weiterbildung und Verbundmaster Angewandte Gerontologie“

Montag, 25. Juni 2018
an der Katholischen Hochschule Freiburg

Veranstaltungsort

Katholische Hochschule Freiburg
Gebäude 3, Raum 3500
Karlstraße 63
79104 Freiburg

Anmeldeschluss

15. Juni 2018

Kosten

Teilnahme frei

Kontakt / Anmeldung

Katholische Hochschule Freiburg
staatlich anerkannte Hochschule
IAF – Institut für Angewandte Forschung,
Entwicklung und Weiterbildung
Karlstraße 63 79104 Freiburg
Telefon +49 761 200-1451, Fax +49 761 200-1496
iaf@kh-freiburg.dewww.kh-freiburg.de

Folgende Fragen sollen im Zentrum des Fachtages stehen:

  • Wie kann eine autonome Lebensgestaltung von älteren Menschen im Sozialraum ermöglicht und gefördert werden?
  • Welche Gesundheitsstrukturen und -angebote sind für gelingendes Altern für alle Mitglieder der Gesellschaft notwendig und auszubauen?
  • Wie kann mit Ungleichheit in der alternden Gesellschaft sowie mit regionalen Disparitäten umgegangen werden?
  • Welche Rolle spielt die Zunahme von Alterskrankheiten und Multimorbidität und wie können diese berücksichtigt werden?
  • Auf welche Weise kann soziale Teilhabe und Partizipation am gesellschaftlichen Leben gefördert werden?
  • Welchen Beitrag können neue Wohn- und Pflegeformen bieten und wie können diese allen Mitgliedern der Gesellschaft zugänglich gemacht werden?

Das Projekt wird im Rahmen der Förderlinie „Auf- und Ausbau von Strukturen der wissenschaftlichen Weiterbildung an Hochschulen in Baden-Württemberg“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert.

Angewandte Gerontologie – Bedeutung des Sozialraums für Autonomie und Gesundheit im Alter

Die Entwicklung zu einer Gesellschaft des langen Lebens, der Trend zur Singularisierung und das nachlassende familiäre Unterstützungspotenzial im sozialen Umfeld sind typische Phänomene des demografischen Wandels.

Bereits 2015 lag der Anteil der über 65-Jährigen der Bevölkerung in Deutschland bei 21 %. Nach Bevölkerungsvorausberechnungen wird im Jahr 2060 jeder Dritte (33 %) in Deutschland mindestens 65 Jahre alt sein. Die Zahl der Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen ist, steigt weiter an.

Daher gilt es, Rahmenbedingungen weiter zu entwickeln und eine Grundlage für eine autonome Lebensgestaltung sowie gelingendes Altern im Sozialraum zu schaffen. Nicht nur privilegierten Gruppen, sondern allen Mitgliedern der Gesellschaft in möglichst allen Regionen soll ein würdevolles und gelingendes Altern ermöglicht werden.

Es wird zunehmend notwendig, über soziale Netzwerke und neue Gemeinschaftsformen nachzudenken, die auch familienähnliche Bindungen in nachbarschaftlichen Bezügen möglich machen. Bislang noch nicht weit verbreitete Wohn- und Pflegeformen können dazu einen wichtigen Beitrag leisten – sind jedoch zu ergänzen und weiterzuentwickeln durch neue – für viele Menschen zugängliche – Formate. Bei der Entwicklung sozialräumlicher Optionen gilt es, dabei auch Veränderungen im Hinblick auf die Gesundheit im Alter nicht außer Acht zu lassen.

Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff, Prof. Dr. Ines Himmelsbach, Prof. Dr. Astrid Hedtke-Becker, Prof. Dr. Martina Wolfinger
Wissenschaftlich-fachliche Leitungen Zukunft Alter: Wissenschaftliche Weiterbildung und Verbundmaster Angewandte Gerontologie

Programm

10:00 Uhr Ankommen

10:30 Uhr Begrüßung und Grußworte

  • Prof. Dr. Edgar Kösler, Rektor der Katholischen Hochschule Freiburg
  • Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff, Prorektorin Forschung und Weiterbildung

10:45 Uhr Fachbeiträge

  • Altern in Ballungsräumen – Urbaner Wandel, Gentrifizierung und die Folgen für sozial Benachteiligte und Kommunen, Prof. Dr. Dörte Naumann (angefragt), Hochschule Darmstadt
  • Demenzerkrankte alte Menschen im Allgemeinkrankenhaus: Welche Probleme und Optionen gibt es? Prof. Dr. Martina Schäufele, Hochschule Mannheim
  • Ältere Menschen im Stadtteil – Perspektiven zur Vermittlung zwischen privater Lebensführung und öffentlicher Daseinsvorsorge, Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff, Katholische Hochschule Freiburg

13:00 Uhr Mittagspause (Imbiss)

13:30 Uhr Kurzvorstellung der Verbundmaster-Standorte

  • Katholische Hochschule Freiburg, Prof. Dr. Ines Himmelsbach
  • Hochschule Mannheim, Prof. Dr. Astrid Hedtke-Becker
  • Katholische Stiftungshochschule München, Prof. Dr. Martina Wolfinger

14:00 Uhr Workshops

  • Workshop I:
    Wohnen und Lebensqualität im Alter – ein Widerspruch? Prof. Dr. Ines Himmelsbach, Katholische Hochschule Freiburg
  • Workshop II:
    Soziale Teilhabe und Partizipation im Sozialraum – Chancen und Herausforderungen für eine autonome Lebensgestaltung, Stefanie Klott & Tjard de Vries, Katholische Hochschule Freiburg
  • Workshop III:
    Zuhause wohnen bleiben bis zuletzt – Chancen und Grenzen, Prof. Dr. Astrid Hedtke-Becker,Hochschule Mannheim
  • Workshop IV:
    Selbstbestimmung und Coping für Menschen mit Demenz, Prof. Dr. Martina Wolfinger, Katholische Stiftungshochschule München

14:45 Uhr Kaffeepause

15:00 Uhr Zusammenfassung der Arbeit in den Workshops

15:30 Uhr Möglichkeit zur persönlichen Beratung
      Wissenschaftliche Weiterbildungen und Verbundmaster

16:00 Uhr Ende des Fachtages

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